Praxis für Ärztliche Psychotherapie

Eine Kurzzeittherapie ist geeignet zur Krisenintervention und zur Bearbeitung eines aktuellen Konflikts. Sie umfaßt maximal 25 Sitzungen. Für die Bearbeitung einer umfassenderen Problematik wird die sogenannte Langzeittherapie beantragt. Sie umfaßt 50 bis maximal 100 Sitzungen in der Einzeltherapie (bzw. 40 bis maximal 80 Sitzungen in der Gruppe), die von der gesetzlichen Krankenkasse bzw. Beihilfe übernommen werden. In der Behandlung von Kindern und Jugendlichen können Sitzungen mit den Bezugspersonen nach jeder 4. Sitzung auf Antrag zusätzlich genehmigt werden und auch die maximale Stundenzahl mit der Patientin/dem Patienten kann höher liegen.

In der Einzeltherapie ist eine Sitzung auf 50 Minuten angesetzt, in der Gruppe auf 100 Minuten. Die Frequenz ist in der Regel einmal pro Woche- auch 14-tägige oder größere Abstände können in bestimmten Fällen passend sein. Zunächst finden Probesitzungen statt, um zu entscheiden, ob die Psychotherapie beim jeweiligen Patienten/in sinnvoll und indiziert ist und ob wir miteinander arbeiten können.

Dann muß sie i.d.R. bei der zuständigen Krankenkasse und/oder Beihilfestelle beantragt werden. Ausnahmen sind bestimmte private Krankenkassen, die vertraglich festgelegte jährliche Stundenkontingente mit oder ohne Antrag übernehmen. Bitte schauen Sie als Privatversicherte/r in Ihrem Vertrag nach oder fragen Sie Ihre Kasse.